Die Kultautos

VW 1200 Cabrio
Bj. 1960/1961 Erstzulassung Juni 1961
34 PS
 

 

Daimler Benz 280 S (die Diva)
Bj. 1969/1970 Erstzulassung Juli 1970
145 PS

 

 

BMW Isetta 250

Die BMW Isetta war ein sog. Rollermobil, das die Bayerischen Motorenwerke von 1955 bis 1962 bauten. Der Hersteller bezeichnete das zwischen Motorrad und Auto einzuordnende Fahrzeug als „Motocoupé“.
Anfang der 1950er Jahre geriet BMW in eine finanzielle Krise, da die großen 6- und 8 zylindrigen Limousinen zu teuer am Markt waren. Um sich aus der Krise zu befreien, produzierte BMW in Lizenz von Iso Rivolta ein von den Flugzeugingenieuren Ermenegildo Preti und Pierluigi Raggi konzipiertes Rollermobil mit nach vorne öffnender Fronttür. Das kleine Auto entwickelte sich im Lauf der Jahre zu einem Erfolg für BMW und bis heute zu einem unvergesslichen Kultauto. Die vielen Spitznamen wie „Knutschkugel“, „Schlagloch-suchgerät“, Halleluja-Auto“ und „Adventsauto“ (macht hoch die Tür) sprechen für sich.
Unsere Isetta hat schon viel gesehen. 1958 erblickte sie in Deutschland das Licht der Welt und kam schon in jungen Jahren viel herum. So erreichte sie in den Wirtschaftswunder-Jahren Venedig und sogar Rom zu den olympischen Spielen von 1960. Später kam sie dann nach Jugoslawien und hier speziell Slowenien. Die dortigen Kriegswirren des Balkankrieges überstand sie bravourös und kam schließlich auf Grund verwandtschaftlicher Verhältnisse nach Österreich, wo sie der heutige Eigentümer aus dem Dornröschenschlaf erweckte. Die Isetta befindet sich bis heute in einem fahrbereiten Originalzustand und größtenteils im Originallack. Die Knutschkugel ist ungeschweißt und mit österreichische Papieren als historisches Fahrzeug zugelassen. Derzeit befindet sich die Isetta in der trockenen Garage der Kulturwerkstatt Rojach 18.

Kaufpreis (Privatverkauf): 25.000 €
Tel. des Verkäufers +43 66473207865

Citroen 2CV

Der Citroën 2CV war ein populäres Modell des französichen Automobilherstellers Citroën mit einem luftgekühltem Zweizylinder-Viertakt-Boxermotor und Frontantrieb. Der 2CV wurde in verschiedenen Formen zwischen Sommer 1949 und Mitte 1990 produziert. In dieser Zeit entwickelte sich der Wagen in ganz Europa zu einem absoluten Kultauto der alternativen Szene. In Deutschland etablierte sich früh der Kosename „Ente“. Noch heute hat die „Ente“ eine große Fangemeinde.
Unser 2CV ist eine waschechter Franzose aus Südfrankreich. Wie der noch im Original vorhandene Kaufvertrag zeigt, wurde der Wagen im Jahr 1958 zugelassen. In den 90er Jahren „entführte“ sie ein Entenliebhaber nach Deutschland in den Westerwald. Er restaurierte den Wagen vorbildlich mit relativ wenig Aufwand und brachte den 2CV technisch und optisch wieder in den Originalzustand. Nach der Jahrtausendwende kam der Wagen nach Mannheim, wo er jahrelang als Blickfang im Showroom eines Fahrrad- Geschäftes diente. Das absolute Kultauto hat nur 2 französiche Vorbesitzer. Die letzte „carte gris“ (certificat d’immatriculation-französische Zulassung und Eigentumsnachweis) ist noch im Original vorhanden. Da der 2CV in Deutschland nicht zugelassen wurde, ist auch das französische Nummernschild am Wagen noch vorhanden. 2018 kam der Wagen auf dem Trailer nach Österreich und befindet sich jetzt in fahrbereitem Zustand in der Kulturwerkstatt Rojach 18.

Kaufpreis (Privatverkauf): 18.000 €
Tel. des Verkäufers +43 66473207865